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EDER Schallschutzziegel

Die EDER Schallschutzziegel sind speziell für tragende Wände mit erhöhten Schallschutzanforderungen geeignet. Sie zeichnen sich durch hohe statische Festigkeit und ihr hohes Wandgewicht aus.


Wandstärke 30 cm
Planverfüllziegel 30 VZ
Planverfüllziegel 30 VZ
Schwerziegel 30 VZ
Schwerziegel 30 VZ
SSZ HLZ 30 mit Tasche
SSZ HLZ 30 mit Tasche

Planziegel

Art.
Nr.

Bezeichnung

Formate in cm

Wandgewicht
(kg/m²)

Rw (dB)

Lamda
λ
(W/mK)

Ziegelbedarf in Stk

Stück-gewicht
(kg)

Stk./ Palette

Daten-
blatt

Wand-
dicke

Format D/L/H

je m²

je m³

1227

Planverfüllziegel 30 VZ

30

30/38/24,9

656

 61

-

10,5

35

-

48

download

1231

Schwerziegel Plan 30 VZ

30

30/30/24,9

242

51

0,208

13,3

44

19

48

download


Blockziegel

Art.
Nr.

Bezeichnung

Formate in cm

Wandgewicht
(kg/m²)

Rw (dB)

Lamda
λ
(w/mK)

Ziegelbedarf in Stk

Stück-gewicht
(kg)

Stk./ Palette

Daten-
blatt

Wand-
dicke

Format D/L/H

je m²

je m³

4130

Schwerziegel 30 VZ

30

30/30/23,8

265

 53

0,231

13,3

44

18

48

download

4034

SSZ HLZ 30 mit Tasche

30

30/25/23,8

350

58

-

16

53

19

48

download

Wandstärke 25 cm
SSZ HLZ 25/25
SSZ HLZ 25/25
Schwerziegel 25 VZ
Schwerziegel 25 VZ
SSZ Schwerziegel 25
SSZ Schwerziegel 25
SSZ HLZ 25/30
SSZ HLZ 25/30

Planziegel

Art.
Nr.

Bezeichnung

Formate in cm

Wandgewicht
(kg/m²)

Rw (dB)

Lamda
λ
(w/mK)

Ziegelbedarf in Stk

Stück-gewicht
(kg)

Stk./ Palette

Daten-
blatt

Wand-
dicke

Format D/L/H

je m²

je m³

1226

Planverfüllziegel 25 VZ

25

25/38/24,9

534

60 

0,597

10,5

42

-

48

download

1225

Schwerziegel Plan 25 VZ

25

25/30/24,9

265

52

0,232

13,3

53

19,8

48

download


Blockziegel

Art.
Nr.

Bezeichnung

Formate in cm

Wandgewicht
(kg/m²)

Rw (dB)

Lamda
λ
(w/mK)

Ziegelbedarf in Stk

Stück-gewicht
(kg)

Stk./ Palette

Daten-
blatt

Wand-
dicke

Format D/L/H

je m²

je m³

4025

SSZ HLZ 25/25
mit Tasche

25

25/25/23,8

367

57

0,365

16

64

16,6

64

download

4027

Schwerziegel 25 VZ

25

25/30/23,8

269

53

0,267

13,3

53

18,75

48

download

4031

SSZ Schwerziegel 25
ohne Tasche

25

25/30/11,3

362

57

-

26

104

11,4

72

download

4033

SSZ HLZ 25/30
mit Tasche

25

25/30/23,8

294

54

0,308

13,3

53

18

53

download

Wandstärke 17 cm
Schwerziegel 17 VZ
Schwerziegel 17 VZ

Planziegel

Art.
Nr.

Bezeichnung

Formate in cm

Wandgewicht
(kg/m²)

Rw (dB)

Lamda
λ
(w/mK)

Ziegelbedarf in Stk

Stk./ Palette

Daten-
blatt

Wand-
dicke

Format D/L/H

je m²

je m³

1217

Schwerziegel Plan 17 VZ

17

17/38/24,9

185

 50

-

10,5

62

60

download


Blockziegel

Art.
Nr.

Bezeichnung

Formate in cm

Wandgewicht
(kg/m²)

Rw (dB)

Lamda
λ
(w/mK)

Ziegelbedarf in Stk

Stk./ Palette

Daten-
blatt

Wand-
dicke

Format D/L/H

je m²

je m³

4017

Schwerziegel 17 VZ

17

17/38/23,8

190

 52

-

10,5

62

60

download

Begriffe/Normen

Maßgebliche Normen/Gesetze

ÖNORM B 8115, Teil 1, „Schallschutz und Raumakustik im Hochbau - Begriffe und Einheiten“; 1.2.2002
ÖNORM B 8115, Teil 2, „Schallschutz und Raumakustik im Hochbau -  Anforderungen an den Schallschutz“; 1.12.2002
ÖNORM B 8115, Teil 4, „Schallschutz und Raumakustik im Hochbau -  Maßnahmen zur Erfüllung der schalltechnischen Anforderungen“; 1.9.2003
Landesbaugesetze der einzelnen Bundesländer

Begriffe

 

Schalldämmmaß R

Das Schalldämmmaß R kennzeichnet die Luftschalldämmung eines Bauteiles und wird unter Ausschaltung der Nebenwege im Prüfstand ermittelt. Das Schalldämmmaß R ist eine bauteilspezifische Größe und ist unabhängig von sonstigen Einflüssen wie Bauteilfläche, Raumgeometrie, Raumvolumen, Anschlüsse, etc.

Bewertetes Schalldämmmaß Rw

Das bewertete Schalldämmmaß Rw ist die Einzahlangabe für das Schalldämmmaß, ermittelt nach ÖNORM EN ISO 717/1, aus den Werten von R.

Veränderung des Schalldämmmaßes durch Vorsatzschalen (bzw. Vollwärmeschutz)

 

Gemäß der ÖNORM B 8115/4 sollte die Veränderung des Schalldämmmaßes durch Vorsatzschalen (oder Vollwärmeschutz) grundsätzlich durch Messung im Prüfstand ermittelt werden.

Die Veränderung ist abhängig vom Ausgangswert der massiven Wand (ohne Vorsatzschale).

Reihenuntersuchungen für Vollwärmeschutzsysteme haben gezeigt, dass für Ziegelwände durchwegs bessere Werte zu erzielen sind. Es ist somit zweckmäßig, für Ziegel-Außenwandsysteme mit Vollwärmeschutz (VWS) auf ein Prüfzertifikat zurückzugreifen oder gegebenenfalls eine Bewertung durch einen Bauphysiker vornehmen zu lassen.

Beispiele/Hinweise

Schallschutz innerhalb des Gebäudes

*) 35dB gefordert nach ÖNorm B8115-2, 38dB gefordert nach Oö. Bautechnikverordnungs-Novelle 1999 §4, Abs.2

*)schalltechnisch „UNGÜNSTIG“ (Trennwand im Verhältnis zum Raumvolumen groß – geringe Raumtiefe)  -  **)schalltechnisch „GÜNSTIG“ (Trennwand im Verhältnis zum Raumvolumen klein – große Raumtiefe)

*) 35dB gefordert nach ÖNorm B8115-2, 38dB gefordert nach Oö. Bautechnikverordnungs-Novelle 1999 §4, Abs.2

*)schalltechnisch „UNGÜNSTIG“ (Trennwand im Verhältnis zum Raumvolumen groß – geringe Raumtiefe)
**)schalltechnisch „GÜNSTIG“ (Trennwand im Verhältnis zum Raumvolumen klein – große Raumtiefe)



Ausführungshinweise – Schallschutz

Generell gelten die in ÖNORM B 8115-4 enthaltenen Anleitungen und Beispiele zur Erfüllung der Anforderungen an den baulichen Schallschutz gemäß ÖNORM B 8115-2. Voraussetzung ist jedoch eine entsprechend sorgfältige Bauausführung.

 

Wichtig ist auch die korrekte Materialauswahl. Für 25 und 30 cm dicke Wände im mehrgeschossigen Wohnbau sind Ziegel mit schallschutztechnisch optimierter Lochung empfehlenswert.

 

Ausführungsmängel

Bei Schallmessungen in Gebäuden können sich immer wieder unzureichende Schalldämmwerte ergeben. Die Ursachen liegen fast immer in Planungs- und Ausführungsfehlern, die nachträglich kaum behebbar sind.

 

Einige Mängel sind nachfolgend beispielhaft angeführt:

  • Mörtellücken in Lager- und Stoßfugen, bzw. in den Mörteltaschen
  • Kamine und Lüftungsschächte in Trennbauteilen (z.B. Wohnungstrennwand) sollten eher vermieden werden
  • Rohrdurchführungen und Bohrlöcher durch Trennbauteile
  • Schlitze und Nischen in Stiegenhaus- und Wohnungstrennwänden
  • Verkleidungen und Platten mit ungünstiger Steifigkeit, z.B. Hartschaumstoffe zum Zweck der Wärmedämmung
  • Starre Befestigung (z.B. vollflächiges Ankleben) biegeweicher Vorsatzschalen
  • keine körperschalldämmenden Maßnahmen in Schächten vorgesehen, z.B. bei durch Armaturen und Pumpen erzeugten und durch Rohrleitungen in Verteil- und Steigsträngen weitergeleiteten Körperschall
  • Sanitärinstallationen führende Wände sollen weder an Schlafräumen liegen, noch sich in solche fortsetzen
  • mangelhafter Baukörperanschluss bei Fenster und Türen, diese Fugen sind luftdicht auszuführen
  • mangelhafte Trennung von Wänden und Decken zwischen Reihenhäusern
  • Fehler beim schwimmenden Estrich, wie z.B.:
    • ungeeignete Trittschalldämmplatten
    • zu geringe Dämmstoffdicke durch Einbauten, Rohre etc;
    • der Estrich ist von der Rohdecke oder von den Wänden, Türzargen, Rohrleitungen und dgl. angeschlossen
  • Planungsfehler oder nachträgliche Planänderungen, wie z.B. ungünstige Raumanordnung (z.B. Wohn- und Schlafräume grenzen an Aufzüge bzw. an Wände, die Sanitärinstallationen führen)

Zur weiteren Information:
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ZIEGELWERK EDER GMBH & CO KG
4722 Peuerbach, Bruck 39, Tel.: +43 (0) 7276 / 24 15-0, Fax: +43 (0) 7276 / 33 45, e-mail: info@eder.co.at